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Kopfschmerzen und Migräne ©

1. Teil – allgemeine Einleitung

Einer großen amerikanischen Studie (NHAHNES I) zufolge leiden 3,6 % aller Männer und 12,8 % aller Frauen unter Migräne. 60 % der Bevölkerung haben chronische oder zumindest gelegentliche Kopfschmerzen. Diese Zahlen unterstreichen die enorme Bedeutung von Kopfschmerzen und Migräne für die Lebensqualität. Doch was kann man tun – außer Kopfschmerztabletten und
Migräne
mittel einzunehmen? 

Migräne / Kopfschmerzen  – ein häufiges Leiden 

An dieser Stelle soll nicht zwischen Kopfschmerzen und Migräne unterschieden werden. Dies ist zwar medizinisch und wissenschaftlich nicht ganz korrekt, ich habe mich aus pragmatischen Gründen dennoch dazu entschieden. Oftmals lässt sich zwischen Kopfschmerzen und Migräne nämlich gar nicht genau differenzieren, da es Mischformen und Überlappungen gibt. Zum Zweiten können die unten aufgeführten Therapieempfehlungen sowohl bei Kopfschmerzen – egal ob sie von den Gefäßen (vasomotorisch) oder den Muskeln (Spannungskopfschmerz) ausgelöst werden – als auch bei Migräne hilfreich sein. Ich möchte hier weniger wissenschaftlich exakt sein, sondern Ihnen vielmehr bewährte und teilweise auch wissenschaftlich bestätigte Hilfen an die Hand geben, die Ihnen einfach und zuverlässig helfen. Die meisten der beschriebenen Verfahren dienen der Vorbeugung von weiteren Kopfschmerzanfällen und machen sich erst langfristig bemerkbar. Nur einige „Akut-Methoden“ sind aufgeführt. Planen Sie dabei nicht in Tagen und Wochen, sondern in Monaten und Jahren. Je länger ein Migräne - oder Kopfschmerzleiden besteht, je mehr Anfälle Sie haben und je stärker dieser Anfälle sind, desto mehr der unten aufgeführten Verfahren müssen Sie gleichzeitig beachten und desto länger wird die „Heilung“ dauern. 

Ist Heilung überhaupt möglich? Wenn jemand einmal in der Woche einen schweren Kopfschmerzanfall hat, der sich mit ASS (Acetylsalicylsäure, z.B. Aspirin®) allein nicht beheben lässt, und nach 10 Jahren benötigt er wegen Kopfschmerzen noch 3 bis 4 Kopfschmerztabletten pro Jahr (!) – würden Sie das Heilung nennen? Auf jeden Fall ist es eine so starke Linderung der Beschwerden, dass diese über das in Bevölkerung durchschnittliche Maß nicht hinausgehen. Die meisten Kopfschmerz / Migräne-Patienten wären mit einer solchen Verbesserung mehr als zufrieden (siehe auch unser Fallbeispiel unter www.migraene-1.de/kopfschmerzen/). 

Auf das große Thema der Migräne / Kopfschmerz-Medikamente soll hier nicht eingegangen werden. Nur so viel: Jede Kopfschmerztablette – egal ob Paracetamol, ASS oder die neuen Triptane – hat prinzipiell die Fähigkeit, Kopfschmerzen zu beseitigen, aber auch solche zu erzeugen. In den Tagen nach einer Schmerzmedikation ist die Wahrscheinlichkeit neuer Kopfschmerzen oder Migräne viel höher als an den Tagen, an denen vorher kein Schmerzmittel genommen wurde. Bei sehr häufiger Medikamenteneinnahme (täglich oder fast täglich) ist sogar fast sicher davon auszugehen, dass neben dem ursprünglichen Kopfschmerzleiden ein Arzneimittel induzierter Kopfschmerz ausgelöst wurde. Ein Entzug der Schmerzmittel – oft nur unter stationären Bedingungen möglich – sollte dann unbedingt ins Auge gefasst werden. 

Auf die schulmedizinische Diagnostik möchte ich wenigstens kurz eingehen. Generell gilt: Je akuter und stärker ein Kopfschmerz ist, umso eher verlangt er eine rasche diagnostische Abklärung – insbesondere wenn herkömmliche Schmerzmittel nicht die erwartete Wirkung zeigen. Bei plötzlich aufgetretenen stärksten Kopfschmerzen mit einer entsprechenden, typischen Symptomatik müsste etwa eine Meningitis (Hirnhautentzündung) ausgeschlossen werden. Auch eine Blutdruckkrise kann mal zu starken Kopfschmerzen führen, ebenso erhöhter Augeninnendruck (Glaukom). Einige Medikamente können Kopfschmerzen auslösen (z.B. Nitrate, Kalziumantagonisten). Entzündungen (z.B. der Schläfenarterie) können selten einmal für Kopfschmerzen verantwortlich sein, ebenso wie bestimmte neurologische Erkrankungen (z.B. Trigeminusneuralgie). Abnutzung der Halswirbelsäule ist eine relativ häufige Ursache für Kopfschmerzen, ein Tumor als Kopfschmerzursache kommt (seltener) auch in Frage. Eine moderate, stufenweise sinnvoll aufgebaute Diagnostik zum Ausschluss der oben aufgeführten Kopfschmerzursachen (die Liste ist nicht vollständig) kann daher sinnvoll sein, wobei der Neurologe und der Orthopäde die wichtigsten Anlaufstellen wären. Der Augenarzt (Glaukom) und der HNO-Arzt (Nebenhöhlenentzündung), ja sogar der Zahnarzt (Zahnschmerzen, die in den Kopf ausstrahlen) können aber unter Umständen entscheidend weiterhelfen. Kopfschmerz kann sogar ein Symptom einer verkappten Depression sein, was der Psychiater/Neurologe feststellen kann. Eine Überdiagnostik - jeder Kopfschmerz muss sofort in die „Röhre“ (Computertomographie) – ist genauso zu vermeiden wie ein Verschleppen einer vielleicht anderen Erkrankung, weil man es für eine banale Migräne gehalten hat. 

Und hier geht es weiter:

2. Teil – Naturheilkundliche Therapie, Link: www.migraene-1.de/naturheilkundliche-therapie/
3. Teil – Alternative Heilmethoden, Link: www.migraene-1.de/alternative-heilmethoden/
4. Teil – Ernährung bei Kopfschmerzen, Link: www.migraene-1.de/ernaehrung-kopfschmerzen/
5. Teil – Entgiftung bei Kopfschmerzen, Link: www.migraene-1.de/entgiftung-kopfschmerzen/
6. Teil – Kopfschmerzen und Psyche, Link: www.migraene-1.de/kopfschmerzen-psyche/
und last but not least: ein Fallbeispiel „Kopfschmerzen – ganzheitlich geheilt“ finden Sie unter: www.migraene-1.de/kopfschmerzen/

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit

 © Dr. Volker Schmiedel
Chefarzt der Inneren Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin (Univ. Mailand).

Animationen animierte Augen

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Informationen über ambulante Diagnostik und Therapie:
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Hier finden Sie weitere Gesundheitstipps:
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