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Ernährung bei Kopfschmerzen / Migräne ©

Teil 4 – der Serie „Kopfschmerzen und Migräne“
 

Versäumen Sie nicht die vorherigen Beiträge:
Teil 1 – zur allgemeinen Einführung der Serie: www.migraene-1.de 
Teil 2 – Naturheilkundliche Therapie, Link: www.migraene-1.de/naturheilkundliche-therapie/
Teil 3 – Alternative Heilmethoden, Link: www.migraene-1.de/alternative-heilmethoden/

Falsche Ernährung kann zu Kopfschmerzen und Migräne führen – allergische Reaktionen und Übersäuerung im Säure-Basen-Haushalt begünstigen Kopfschmerzen und Migräne. 

Ernährung bei Kopfschmerzen – was bringen Allergieteste? 

Chinesisches Essen – lecker, aber bei dafür Empfindlichen Kopfschmerz
                                               auslösend
 

Wenn Sie nach einem chinesischen Essen plötzlich von Kopfschmerzen geplagt werden, könnte das im Essen enthaltene Glutamat dafür verantwortlich sein. Sie sollten dann den Geschmacksverstärker Glutamat, der in vielen Fertiggewürzen und Fertiggerichten enthalten ist, strikt meiden. 

Wenn Sie immer wiederkehrend auf bestimmte Nahrungsmittel mit Kopfschmerzen reagieren, könnte sich dahinter eine Nahrungsmittelallergie verbergen. Ein besonderer Bluttest (Bestimmung von IgE- und IgG-Antikörpern) kann Hinweise auf solche Nahrungsmittelallergien geben, die sich nicht immer nur als Durchfall oder Hautausschlag äußern, sondern (selten) auch einmal Symptome wie Kopfschmerzen verursachen können. Achtung: Die Ergebnisse eines solchen Testes dürfen nicht überinterpretiert werden! Sie sind hinweisend, aber nicht beweisend für eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Wenn ein Lebensmittel positiv getestet wurde, dann nehmen Sie dieses Mittel zu sich und beobachten Ihre Reaktionen (z.B. Kopfschmerzen). Nach fünf Tagen wiederholen Sie die Provokation mit dem Lebensmittel und schauen, ob dieselben Symptome sich reproduzieren lassen. Wenn dieses Lebensmittel wirklich zu Beschwerden führt, dann sollten Sie es zukünftig meiden. 

Ernährung bei Kopfschmerzen: Säure-Basen-Haushalt

Säuren und Basen sollten im Gleichgewicht sein, meist überwiegen bei
                                           Kopfschmerzen die Säuren
 

Naturheilkundlich arbeitende Ärzte haben immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Migräne-/Kopfschmerzpatienten häufig „übersäuert“ sind. Der Schulmediziner mag diesen Ausdruck nicht besonders, da er mit seinen Untersuchungsmethoden meist keine Übersäuerung misst. Der pH-Wert des Blutes liegt normalerweise etwa bei 7,4. Abweichungen davon sehen wir nur bei massiven Stoffwechselentgleisungen, wenn der Körper nicht mehr in der Lage ist, mit seinen Puffersystemen die anfallenden Säuren zu neutralisieren. Wenn Naturheilkundler von „Übersäuerung“ reden, meinen sie keine so starke Azidose (Übersäuerung), dass dies im Blut zu erkennen ist. 

Dies bedeutet, dass das Blut zwar noch einen normalen pH-Wert aufweist, die Pufferkapazitäten des Organismus aber schon bis an die Grenzen belastet sind – der Organismus ist eben latent übersäuert. Naturheilkundlich arbeitende Ärzte haben immer wieder die Erfahrung gemacht, dass derart übersäuerte Patienten vermehrt zu chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Diabetes oder eben auch Kopfschmerzen/Migräne neigen. Unter einer Entsäuerungstherapie werden die Beschwerden oftmals geringer. Es handelt sich dabei um erfahrungsheilkundliches Wissen, „harte“ naturwissenschaftliche Studien gibt es hierzu leider noch nicht. 

Wer ist übersäuert? Wenn Sie relativ viel Eiweiß zu sich nehmen (viel Fleisch, Wurst, Milchprodukte), dann ist eine Übersäuerung leichter möglich. Auch pflanzliche Eiweiße – wenn auch nicht so stark wie tierische Eiweiße – können zu einer Übersäuerung beitragen, z.B. Hülsenfrüchte, Sojaprodukte. Kartoffeln sowie die meisten Obst- und Gemüsesorten wirken eher basisch. Mineralreiches Mineralwasser wirkt ebenfalls der Übersäuerung stärker entgegen als mineralarmes Wasser. Rauchen, Kaffee, Alkohol und Süßigkeit tragen eher zur Säurebildung bei. Stress („ich bin sauer“ sagt ja schon der Volksmund) und intensive körperliche Belastungen sind ebenfalls ungünstig, wohingegen moderate sportliche Betätigungen im Ausdauerbereich durch Schweiß und Abatmen von Kohlensäure entsäuern. 

Wie können Sie erkennen, ob Sie übersäuert sind? Es gibt viele Testangebote, die alle bestimmte Vor- und Nachteile aufweisen. Als einfachen Screeningtest können Sie folgendes Verfahren anwenden: Besorgen Sie sich pH-Wert-Teststreifen (pH-Werte 5-8 sollten abgedeckt sein) in der Apotheke. Messen Sie sechsmal täglich (immer vor sowie etwa eine Stunde nach den Hauptmahlzeiten) den pH-Wert im Urin. Optimal wären Werte von ständig um die 7 – das hat aber heute fast niemand mehr. Vor dem Essen dürfen auch einmal niedrigere Werte auftauchen. Nach dem Essen sollten die Werte aber ansteigen (wenn die Magensäure sich mit der Nahrung mischt, gehen gleichzeitig Basen ins Blut, die den Urin basischer werden lassen).

Interpretation einer Säure-Basen-Messung 

  v.d. Frühstück: danach: v.d. Mittagessen: danach:   v.d. Abendessen: danach:
1. 6,8 7,0 7,2 7,5 7,2  7,4
2. 5,6  6,8 6,2 7,0  6,5 7,2
3. 5,4  6,5 5,2   6,3 5,6 6,3
4. 5,2 5,7 5.5 5,8  5,6  5,9
1. Optimale Werte: Die Werte liegen ständig um die 7 oder darüber, eine Übersäuerung ist ausgeschlossen
2. Noch befriedigende Werte: Morgens ist der Urin recht sauer (darf so sein). Nach den Mahlzeiten sehen wir aber Werte um oder über 7. Eine deutliche Übersäuerung liegt nicht vor
3. Mäßige Übersäuerung: Die Werte steigen nach dem Essen zwar etwas an, erreichen aber nicht die normalen Bereiche
4. Deutliche Übersäuerung: Die Werte sind niedrig und steigen auch nach dem Essen nur unwesentlich an

Was ist bei einer Übersäuerung zu tun? Stellen Sie Ihre Ernährung um, so dass Sie nur wenige säuernde Lebensmittel und Genussmittel zu sich nehmen (s.o.). Ggf. kann die Gabe eines Basenpräparates angezeigt sein (z.B. Basica®, bei Milchzuckerintoleranz Bullrichs Vital®). Wenn das nicht ausreicht, können in der Säuren-Basen-Therapie erfahrene Ärzte auch Baseninfusionen verabreichen. 

Ernährung bei Kopfschmerzen: Heilfasten Entgiftung und Entspannung

Heilfasten wirkt u.a. durch eine Entlastung des Bindegewebes

Viele Menschen mit Kopfschmerzen haben durch Heilfasten eine deutliche und nachhaltige Linderung ihrer Beschwerden erfahren. Dies geschieht bei Kopfschmerzen / Migräne hauptsächlich über zwei Wege: Das Bindegewebe wird „entschlackt“, überflüssige oder schädliche Bestandteile werden abgebaut, Ver- und Entsorgung der Zellen verbessern sich. Zum andern führt das Heilfasten nach einigen Tagen zu einer so genannten vegetativen Gesamtumschaltung. Das unwillkürliche Nervensystem schaltet von Anspannung auf Entspannung um – genau dieses brauchen Patienten mit Kopfschmerzen meist. 

Achtung: An den ersten Fastentagen kann es durchaus noch einmal zu einem Kopfschmerzanfall kommen. Wird dieser überwunden, bleibt der Faster während des weiteren Fastens oft frei von Kopfschmerzen. Nach dem Fasten ist die Kopfschmerzneigung meist wesentlich geringer als vorher. Ein Versuch lohnt sich. Weitere Informationen hierzu siehe unter www.heilfasten-1.de

Labor – welche Untersuchungen sind wichtig? 

Hier noch einmal zusammengefasst einige wichtige Laboruntersuchungen, die üblicherweise aber nicht bei Kopfschmerzen / Migräne durchgeführt werden, weil sie nicht zum schulmedizinischen Standard bei dieser Erkrankung gehören: 

Ø     Magnesium im Vollblut: Gibt es ein Magnesiumdefizit, welches für ein vegetatives    Ungleichgewicht und die Kopfschmerzneigung mit verantwortlich ist?

Ø     Fettsäurestatus: Haben Sie genügend Omega-3-Fettsäuren, die vor Entzündung schützen?

Ø     DMPS-Test: Sind Sie mit Quecksilber belastet?

Ø     Evtl. Allergieteste bei Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten 

Alle erwähnten Laboruntersuchungen und Therapieverfahren werden in der Habichtswaldklinik (stationär oder ambulant) durchgeführt. 

Und hier geht es weiter:

5. Teil – Entgiftung bei Kopfschmerzen, Link: www.migraene-1.de/entgiftung-kopfschmerzen/
6. Teil – Kopfschmerzen und Psyche, Link: www.migraene-1.de/kopfschmerzen-psyche/
7. TeilNeue Migränemedikamente, Link: www.1-medikamente.de/triptane/ 
und last but not least: ein Fallbeispiel „Kopfschmerzen – ganzheitlich geheilt“ finden Sie unter: www.migraene-1.de/kopfschmerzen/

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit

 © Dr. Volker Schmiedel
Chefarzt der Inneren Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin (Univ. Mailand).

Animationen animierte Augen

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