Ernährung bei Kopfschmerzen / Migräne
Teil 4 – der Serie
„Kopfschmerzen und Migräne“
Versäumen Sie nicht die vorherigen Beiträge: Falsche
Wenn Sie nach einem chinesischen Essen plötzlich von Kopfschmerzen geplagt werden, könnte das im Essen enthaltene Glutamat dafür verantwortlich sein. Sie sollten dann den Geschmacksverstärker Glutamat, der in vielen Fertiggewürzen und Fertiggerichten enthalten ist, strikt meiden. Wenn Sie immer wiederkehrend auf bestimmte Nahrungsmittel mit Kopfschmerzen reagieren, könnte sich dahinter eine Nahrungsmittelallergie verbergen. Ein besonderer Bluttest (Bestimmung von IgE- und IgG-Antikörpern) kann Hinweise auf solche Nahrungsmittelallergien geben, die sich nicht immer nur als Durchfall oder Hautausschlag äußern, sondern (selten) auch einmal Symptome wie Kopfschmerzen verursachen können. Achtung: Die Ergebnisse eines solchen Testes dürfen nicht überinterpretiert werden! Sie sind hinweisend, aber nicht beweisend für eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Wenn ein Lebensmittel positiv getestet wurde, dann nehmen Sie dieses Mittel zu sich und beobachten Ihre Reaktionen (z.B. Kopfschmerzen). Nach fünf Tagen wiederholen Sie die Provokation mit dem Lebensmittel und schauen, ob dieselben Symptome sich reproduzieren lassen. Wenn dieses Lebensmittel wirklich zu Beschwerden führt, dann sollten Sie es zukünftig meiden. Ernährung bei Kopfschmerzen: Säure-Basen-Haushalt
Naturheilkundlich arbeitende Ärzte haben immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Migräne-/Kopfschmerzpatienten häufig „übersäuert“ sind. Der Schulmediziner mag diesen Ausdruck nicht besonders, da er mit seinen Untersuchungsmethoden meist keine Übersäuerung misst. Der pH-Wert des Blutes liegt normalerweise etwa bei 7,4. Abweichungen davon sehen wir nur bei massiven Stoffwechselentgleisungen, wenn der Körper nicht mehr in der Lage ist, mit seinen Puffersystemen die anfallenden Säuren zu neutralisieren. Wenn Naturheilkundler von „Übersäuerung“ reden, meinen sie keine so starke Azidose (Übersäuerung), dass dies im Blut zu erkennen ist. Dies
bedeutet, dass das Blut zwar noch einen normalen pH-Wert aufweist, die
Pufferkapazitäten des Organismus aber schon bis an die Grenzen belastet sind –
der Organismus ist eben latent übersäuert. Naturheilkundlich arbeitende Ärzte
haben immer wieder die Erfahrung gemacht, dass derart übersäuerte Patienten
vermehrt zu chronischen Erkrankungen wie
Wer ist
übersäuert? Wenn Sie relativ viel Eiweiß zu sich nehmen (viel Fleisch, Wurst,
Milchprodukte), dann ist eine Übersäuerung leichter möglich. Auch pflanzliche
Eiweiße – wenn auch nicht so stark wie tierische Eiweiße – können zu einer
Übersäuerung beitragen, z.B. Hülsenfrüchte, Sojaprodukte. Kartoffeln sowie die
meisten Obst- und Gemüsesorten wirken eher basisch. Mineralreiches Mineralwasser
wirkt ebenfalls der Übersäuerung stärker entgegen als mineralarmes Wasser.
Rauchen, Kaffee,
Wie können Sie erkennen, ob Sie übersäuert sind? Es gibt viele Testangebote, die alle bestimmte Vor- und Nachteile aufweisen. Als einfachen Screeningtest können Sie folgendes Verfahren anwenden: Besorgen Sie sich pH-Wert-Teststreifen (pH-Werte 5-8 sollten abgedeckt sein) in der Apotheke. Messen Sie sechsmal täglich (immer vor sowie etwa eine Stunde nach den Hauptmahlzeiten) den pH-Wert im Urin. Optimal wären Werte von ständig um die 7 – das hat aber heute fast niemand mehr. Vor dem Essen dürfen auch einmal niedrigere Werte auftauchen. Nach dem Essen sollten die Werte aber ansteigen (wenn die Magensäure sich mit der Nahrung mischt, gehen gleichzeitig Basen ins Blut, die den Urin basischer werden lassen). Interpretation einer Säure-Basen-Messung
Was ist bei einer Übersäuerung zu tun? Stellen Sie Ihre Ernährung um, so dass Sie nur wenige säuernde Lebensmittel und Genussmittel zu sich nehmen (s.o.). Ggf. kann die Gabe eines Basenpräparates angezeigt sein (z.B. Basica®, bei Milchzuckerintoleranz Bullrichs Vital®). Wenn das nicht ausreicht, können in der Säuren-Basen-Therapie erfahrene Ärzte auch Baseninfusionen verabreichen.
Ernährung bei Kopfschmerzen:
Viele
Menschen mit Kopfschmerzen haben durch
Achtung:
An den ersten
Labor – welche Untersuchungen sind wichtig? Hier noch einmal zusammengefasst einige wichtige Laboruntersuchungen, die üblicherweise aber nicht bei Kopfschmerzen / Migräne durchgeführt werden, weil sie nicht zum schulmedizinischen Standard bei dieser Erkrankung gehören: Ø Magnesium im Vollblut: Gibt es ein Magnesiumdefizit, welches für ein vegetatives Ungleichgewicht und die Kopfschmerzneigung mit verantwortlich ist? Ø Fettsäurestatus: Haben Sie genügend Omega-3-Fettsäuren, die vor Entzündung schützen? Ø DMPS-Test: Sind Sie mit Quecksilber belastet? Ø Evtl. Allergieteste bei Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten Alle erwähnten Laboruntersuchungen und Therapieverfahren werden in der Habichtswaldklinik (stationär oder ambulant) durchgeführt. Und hier geht es weiter: 5.
Teil – Entgiftung bei Kopfschmerzen, Link:
www.migraene-1.de/entgiftung-kopfschmerzen/ Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit
Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz.
Informationen über das Therapieangebot der Inneren Abteilung:
Weitere Informationen zu Krankheiten finden Sie bei der Wicker-Gruppe unter www.informationen-zu-krankheiten.de. Info-Material zur Klinik anfordern: www.wicker-gruppe.de/infomaterial-anfordern.html Die
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