Kopfschmerzen
– ganzheitlich geheilt Ein Fallbeispiel zur Serie „Kopfschmerzen und Migräne“ Richard
S. (Name vom Autor geändert) hatte als Kind schon
Mit
Beginn des Studiums erhöhte sich die Frequenz der
Kopfschmerzanfälle, wozu
möglicherweise die erhöhten Leistungsanforderungen, aber auch das unregelmäßige
Schlaf-Wach-Verhalten und ein erhöhter
Nicht nur starke Belastungen förderten die Auftrittswahrscheinlichkeit der Kopfschmerzen, sondern umgekehrt konnte auch eine starke Entspannung zu den Kopfschmerzen beitragen. Schlief Herr S. am Wochenende einmal besonders lange, dann konnte er allein dadurch mit Kopfschmerzen erwachen. Trank er mittags zum Essen ein Glas Wein und gab sich dann einem entspannenden Mittagsschläfchen hin, so konnte er den Rest des Tages wegen unerträglicher Kopfschmerzen meist vergessen. Die
Kopfschmerzneigung nahm im Laufe der Jahre immer mehr zu. Es verging keine
Woche, in der er nicht mindestens einmal, häufig aber auch zwei- oder dreimal,
so starke Kopfschmerzen hatte, dass er eine Schmerztablette einnehmen musste.
500 mg
Als die Lebensqualität immer mehr beeinträchtigt wurde und der Leidensdruck stark genug geworden war, beschloss Herr S. etwas dagegen zu unternehmen. Er hatte davon gehört, dass Quecksilberbelastungen bei Kopfschmerzen eine Rolle spielen könnten und entschloss sich zu einer kompletten Sanierung seines Gebisses, wobei mehr als zehn Amalgamplomben entfernt und durch Gold ersetzt wurden. Aus naturheilkundlicher Sicht hätte man sich im Nachhinein gewünscht, dass vorher ein DMPS-Test durchgeführt worden wäre, um die Quecksilberbelastung des Körpers zu ermitteln. Dabei wird ein Mittel gespritzt, welches Schwermetalle wie Quecksilber bindet und rasch über die Niere entgiftet. Findet man im anschließend gesammelten Einstundenurin viel Quecksilber, dann muss auch viel Quecksilber im Körper sein. Ein solcher Test kostet weniger als einhundert Euro und liefert zuverlässige Hinweise auf die tatsächliche materielle Belastung des Organismus. Teste wie Kinesiologie oder EAV messen im so genannten energetischen Bereich und liefern eben Hinweise auf feinstoffliche Belastungen, die dann ggf. mit passenden homöopathischen Mitteln auszuleiten sind. Die grobstoffliche Belastung kann damit aber nicht ermittelt werden, auch wenn dies immer wieder behauptet wird. Eine Vergleichsuntersuchung mit DMPS und EAV ergab keinerlei statistischen Zusammenhang zwischen den Belastungen im DMPS-Test und dem EAV-Messergebnis. Das heißt nicht, dass die energetischen Testergebnisse völlig unbrauchbar sind, sie messen eben nur etwas anderes und werden leider häufig fehl- und überinterpretiert.
All diese Teste waren bei Herrn S. leider im Vorfeld der Sanierung nicht erfolgt. Die Sanierung geschah auch nicht unter Schutzmaßnahmen, wie sie heute bei ganzheitlich arbeitenden Zahnärzten Standard sind. Und es erfolgte anschließend auch keinerlei wie auch immer geartete Unterstützung der Ausleitung. Trotz all dieser Versäumnisse kam es im Jahr nach der Amalgamsanierung zu einer Halbierung der Kopfschmerzattacken, die dann auch etwas milder verliefen. In den kommenden zehn Jahren nahm die Kopfschmerzneigung kontinuierlich langsam weiter ab. Dazu
beigetragen haben sicherlich auch – aus ganzheitlicher Sicht würde man sagen –
ordnungstherapeutische Maßnahmen, die Herr
S. in Eigenregie selbst einleitete. Er gab den Fußball auf und begann ein
Ausdauertraining (Jogging), wobei er stets darauf achtete, immer im
Ausdauerleistungsbereich zu bleiben und nicht an seine Leistungsgrenzen zu
gehen. Erst später erfuhr er, dass ein solcher Sport tatsächlich geeignet ist,
über eine Harmonisierung des vegetativen Nervensystems und das Gefäßtraining
Kopfschmerz mindernd zu wirken. Anschließendes Duschen mit einer Wechseldusche
am Ende ergänzte das
Gefäßtraining sinnvoll.
Außerdem hat er selbst gemerkt, dass koffeinhaltige Getränke einen Einfluss auf seine Kopfschmerzen haben. Wenn er täglich Kaffee oder Schwarztee (oder Grüntee) trinkt, ist seine Kopfschmerzneigung insgesamt größer, obwohl bei auftretenden leichten Kopfschmerzen Koffein hilfreich und lindernd wirkt. Er hat es sich inzwischen angewöhnt, dreimal in der Woche Kaffee oder Tee zu trinken, aber nicht an mehreren Tagen hintereinander. Erst später erfuhr er, dass es einen so genannten Koffeinentzugskopfschmerz gibt und dass aus diesem Grunde koffeinhaltige Kopfschmerztabletten zwar tatsächlich besser wirken, langfristig aber eher ungünstiger zu bewerten sind. Er versucht inzwischen auch gelassener zu sein und sich von den alltäglichen Widrigkeiten des Lebens nicht mehr in aus der Ruhe bringen zu lassen (was ihm nicht immer, aber immer öfter gelingt). Ist er beruflich stark unter Stress oder seine Muskulatur durch Bildschirmarbeit einseitig belastet, so überprüft er durch bewusstes Hinspüren den Spannungszustand seiner Schultermuskulatur. Bemerkt Herr S. ansonsten unbewusst gebliebene Verspannungen, so steuert er aktiv dagegen. Er hat inzwischen das Progressive Muskelentspannungstraining nach Jacobson erlernt. Empfindet er seine Nackenmuskulatur als angespannt, so spannt er diese für einige Sekunden maximal an und entspannt sie dann gezielt. Wacht
er morgens doch einmal mit leichten Kopfschmerzen auf, so verreibt er einige
Tropfen
Pfefferminzöl auf die schmerzenden Stellen,
was fast immer zu einem Verschwinden der Kopfschmerzen führt. Sind diese doch
einmal so stark, dass das Pfefferminzöl nicht ausreicht, so hilft eine
Versäumen Sie nicht die vollständige Serie zum Thema „Kopfschmerzen und Migräne“ und klicken Sie sich rein: Teil
1 – Allgemeine Einführung zur Serie, Link:
www.migraene-1.de
Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz.
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